Der Souverän als Bettler

https://www.heise.de/tp/features/Gaskrieg-mit-Moskau-Armdruecken-ohne-Muskeln-7069112.html?seite=all

Verlierer sind am Ende die Menschen in der Ukraine, die der militärischen Aggression, wenn das Scheitern der westeuropäischen Staaten offensichtlich wird, noch machtloser gegenüberstehen. Und die Menschen in der Europäischen Union, die die wirtschaftlichen Folgen schultern müssen. Das Konfliktpotenzial ist in beiden Fällen enorm.

„Wir“ sollen frieren für den Frieden, hungern für den Frieden, stinken für den Frieden und, ganz neu, auch schwitzen für den Frieden (in Italien dürfen Klimaanlagen nur noch auf nicht weniger als 27°C gestellt werden).

Sie dürfen aber sicher sein, dieses „wir“ schließt immer diejenigen aus, die derlei Forderungen stellen. Oder glauben Sie ernsthaft, der Herr Stasi-Pfarrer, mit monatlich 20.000 € Pension aus Steuergeldern, wäscht sich ab sofort nur noch 2x wöchentlich an gerade mal 4 Stellen des Körpers?

Es kommt einem zunehmend so vor, als würden die Politiker, national wie auch auf EU-Ebene, uns im US-amerikanischen Interesse dem Bären als Knochen vorwerfen – weil damit zum Einen die USA nicht in den Fokus der Auseinandersetzung in der Ukraine gerät, wiewohl sie diese bereits seit Jahrzehnten mit aller Kraft befeuert; und zum Anderen die völlig bankrotte USA sich an der ökonomischen Vernichtung Europas gesundstoßen will.

Aber ob es nationale, oder auch EU-Politiker sind, sie alle haben doch geschworen, für das Wohl der europäischen Völker einzustehen. Wofür genau brauchen wir also diese Leute, und bezahlen sie fürstlich mit unseren Steuern, wenn sie im Fall des Falles das Diktum der USA über die Interessen der ihnen anvertrauten Menschen stellen?

Selbstzerstörungskommando

https://www.achgut.com/artikel/energiesicherheit_der_lange_marsch_zurueck

Manche Leute werden nur durch Schaden klug. Sie verstehen den Sinn einer Feuerwehr erst, wenn ihr Haus brennt. Erst jetzt, wo die Panzer rollen, kapieren sie, warum ein Land eine Armee braucht. Und die Gefahr, dass Putin uns entweder den Gashahn zudrehen oder zumindest den Erdgaspreis in eine neue Dimension schrauben könnte, musste erst durch den Einmarsch in die Ukraine glaubhaft gemacht werden, um Zweifel an der deutschen “Energiewende” zu wecken.

Robert „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen“ Habeck und Claudia „Deutschland, du Stück Scheiße“ Roth haben zumindest noch nie einen Hehl daraus gemacht. Aber die Grünen mussten gar nicht erst an die Regierung kommen, um ihre Träume zur Vernichtung Deutschlands auszuleben – die hat Angela Merkel bereits in vorauseilendem Gehorsam vollumfänglich eingeleitet.

PS: Manche Leute denken ja, ach, wenn der Strom ausfällt, dann lese ich eben ein Buch. Aber dann gibt es auch kein Wasser mehr, keine Heizung, kein Benzin, und und. Wieviele Tote ein breitflächiger und langdauernder Stromausfall kosten würde, lässt sich kaum einschätzen. Die Phantastereien der Grünen spielen eiskalt und zynisch mit dem Leben von Millionen Menschen.

Single Point of Failure

https://www.danisch.de/blog/2022/03/01/single-point-of-failure-it-sicherheit-und-die-zuverlaessigkeit-unserer-stromversorgungsinfrastruktur/

… das Satellitennetzwerk KA-SAT oder der darüber laufende Satelliten-Internet-Zugang [ist] ausgefallen […] Und zwar exakt mit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine […] wenn man bedenkt, dass die Grünen oder überhaupt rot-grün unsere Stromversorgung auf Windkraftanlagen umstellen will, und die Dinger … “unbemannt” betrieben werden, und dann da so ein Single-Point-of-Failure besteht, die Dinger also nicht mal angegriffen werden müssen, sondern in Deutschland die Fernwartung für rund 6000 Windkraftanlagen ausfällt, wenn in der Ukraine die Telekommunikation angegriffen wird, dann ist da etwas gar nicht in Ordnung …

Hannah Arendt hat (sinngemäß) gesagt „Politik ist die Suche nach Konsens für tatsächliche Sachfragen. Wenn sich aber Politik nach einer Ideologie ausrichtet, dann wird sie immer totalitär und Terror gegen die Menschen.“

Rapider Wertverlust

https://www.giga.de/news/bitter-fuer-e-auto-fahrer-wer-frueh-gekauft-hat-steht-jetzt-vor-einem-problem/

Der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos steht vor mehreren Problemen: Die Unklarheit über den Zustand der Batterie sorgt für wenig Interesse potenzieller Käufer und niedrige Preise – vor allem je älter die Fahrzeuge sind. Die erste Generation von E-Autos dürfte in Kürze praktisch unverkäuflich werden.

Neulich schrieb ich über bidirektionales Laden, und dass das doch den Wert der als Stromspeicher eingebundenen Fahrzeuge vermindern würde.  Wie sehr berechtigt diese Überlegungen sind, kann man aber bereits jetzt an jedem beliebigen bestehenden Elektroauto besichtigen, und dies auch ohne dass die als dezentraler Pufferspeicher verwendet würden.

Schnell das Auto abstecken, wir wollen morgen doch in den Urlaub

https://www.giga.de/news/vw-haelt-wort-2022-werden-e-autos-zu-mobilen-stromspeichern/

… bekräftigt der VW-Konzern weiter seinen Plan, in Zukunft auf bidirektionales Laden zu setzen. Zum Zeitpunkt … hält man sich zwar noch bedeckt, doch lange wird es wohl nicht mehr dauern: Die wegweisende Technologie stehe „bei Volkswagen vor der Markteinführung“ (Quelle: Volkswagen).

Neulich hatte ich geschrieben, dass das mit der Energiewende nichts werden kann ohne Speichertechnologien. VW macht zwar also einen richtigen Schritt, doch ich frage mich, Stichwort „Stabilisierung des Stromnetzes“, wie ich es als Besitzer eines E-Autos fände, wenn das Auto morgens leer in der Garage steht. Weil nachts kein Wind war.

Außerdem bemisst sich die Lebenszeit eines Akkus zumindest bisher im Wesentlichen nach der Zahl der Ladezyklen. Und so ein mobiler Speicher würde ja dauernd rauf- und runtergeladen. Verkürzt das nicht die Lebensdauer des Akkus? Und bekommt man deswegen eigentlich mehr Geld für den Strom, der entnommen wird, als man beim Laden dafür bezahlt hat?

Ein Hauch von Vernunft

https://www.elektroauto-news.net/2021/bundesminister-andreas-scheuer-deutschland-wasserstoff-land

Nach langem Standort-Hick-Hack endlich in trockenen Tüchern: Das neue Wasserstoff-Forschungszentrum an vier verteilten Standorten. Noch-Minister Scheuer sprach im September sogar von einer vollständigen H2-Zukunft für Verkehr und Warentransport. Ebenfalls erfreulich, dass auch die Erforschung von synthetischen Kraftstoffen „quer-denkend“ (Zitat) geplant ist.

Das nicht aus der Welt zu schaffende Problem der sog. erneuerbaren Energien ist die fehlende Grundlastfähigkeit. Nachts bei Windstille weinen alle Computer, da beißt die Maus kein Kabel ab. Ohne die Möglichkeit der Speicherung ist der „grüne Strom“ also von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Schon seit 1970 gibt es deshalb Pläne für eine Wasserstoff-basierte Energiewirtschaft. Wie schön, dass die inzwischen auch im Wirtschaftsministerium bekannt geworden sind…

Sicher, es ist (bisher) extrem ineffizient, Energie in Wasserstoff zu speichern. Doch ohne Forschung wird sich daran nichts ändern.