Alternativer Twitter-Zugang

https://www.inputmag.com/tech/nitter-is-a-new-front-end-for-twitter-that-helps-hide-you-from-advertisers

Fortunately, there are alternative ways to view Twitter if you’d like to avoid your every cursor movement being monitored. One of them, called Nitter, redirects Twitter web links to an alternative, re-skinned version of the social network that yanks out all the code necessary to track your behavior.

Sie kennen das vermutlich, wenn Sie auf Twitter nicht eingeloggt sind, können Sie es nur sehr eingeschränkt nutzen. Und ohne Javascript geht sowieso nichts. Via Nitter lässt sich Twitter aber „barrierefrei“ nutzen, und bisher ist es Twitter nicht gelungen, diesen Zugang zu blockieren, obwohl Twitter alternative Clients verbietet. Übrigens ist Nitter auch viel schneller als der Zugriff via Twitter, weil die ganze Überwachungsmaschinerie ausgeschaltet ist.

Die Verwendung ist sehr einfach, ersetzen Sie in der URL „twitter.com“ durch „nitter.net“. Für z.B. den Twitter-Account der Cephei also https://nitter.net/CepheiAG. Kleiner Wermutstropfen: Während die Desktop-Version sehr gut funktioniert, sieht es für Mobiles eher mau aus, weil es bisher keine nativen Apps gibt.

Einmal Monopolist, immer Monopolist

https://www.arte.tv/de/videos/095723-000-A/genlabor-afrika/

„Sie schieben philantropische und humanitäre Ziele vor. Aber in Wahrheit fördern sie etwas ganz anderes. Sie finanzieren eine hochriskante Forschung, einen Sprung ins Unbekannte. Das ist landwirtschaftliche Geopolitik. Sie haben leichtes Spiel … in Wirklichkeit ist die Weltrettung im Zeitalter des Philantrokapitalismus ein profitables Geschäft.“

Bill Gates ist inzwischen der größte Eigner von Agrarland in den USA. Und in Afrika führt er nicht nur Experimente mit gefährlichen Impfstoffen durch, die z.B. für Polio-Ausbrüche und geheime Sterilisierungskampagnen verantwortlich sind, sondern er benutzt die Armut des Kontinents auch, um gentechnische Versuche zu betreiben, die in Europa und USA wegen der hohen damit verbundenen Gefahren verboten sind. Das dahinterstehende Ziel ist offensichtlich, die Monopolisierung der Nahrungsmittelversorgung. Denn gentechnisch verändertes Saatgut muss ständig neu erworben werden, das jahrtausendealte Verfahren, einen Teil der Ernte für die Aussaat des nächsten Jahres zu verwenden, funktioniert damit nicht.

Dokumentation auf ARTE-TV, verfügbar bis zum 18.10.2022. Lesenswert i.d.Zshg. auch ein Artikel von F. William Engdahl und ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Außerdem eine Untersuchung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

In Japan ticken die Uhren anders

https://www.golem.de/news/browser-japan-bekommt-probleme-mit-ende-des-internet-explorer-2206-166181.html

»Für viele Unternehmen wird es kaum ein Problem sein, dass der Internet Explorer künftig nicht mehr unterstützt wird. In Japan ist das anders: Laut einer Umfrage vom März 2022 verwenden 49 Prozent der japanischen Unternehmen den veralteten Browser in irgendeiner Weise weiter. “Könnten Sie bitte etwas unternehmen, damit wir keine Probleme haben?”, bat ein Kunde das japanische Systemhaus Computer Engineering & Consulting (CEC), welches diverse Unternehmen betreut.«

An sich hatte Microsoft angekündigt, zum 15. Juni den Internet Explorer per Update zu löschen. Stand heute (17. Juni) ist dies noch nicht geschehen. Gibt es etwa doch weit mehr Gegenwind als man erwartet hatte?

Denn wie bereits hier im Blog beschrieben, der Internet Explorer hat Alleinstellungsmerkmale, die kein anderer Browser aufweist, auch der IE Modus des neuen Edge Browsers nicht. Und Software umzustellen, die vielleicht jahrzehntelang gewachsen ist und auf diesen Merkmalen aufbaut, kann durchaus aufwändig sein.

Sollten Sie Bedarf haben für die Umstellung der Fernsteuerung via COM des Internet Explorers, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel hier bei uns; für einen Teilaspekt dieses Themas ist eventuell auch dieser Artikel für Sie interessant.

Neue Seitenkanal-Attacke erlaubt den Diebstahl von Kryptoschlüsseln

https://www.tomshardware.com/news/intel-amd-hertzbleed-cpu-vulnerability-boost-clock-speed-steal-crypto-keys

Intel and researchers from UT Austin, UIUC, and UW published papers today outlining the ‚Hertzbleed‘ chip vulnerability that allows side-channel attacks that can steal secret AES cryptographic keys by observing the CPU’s boost frequency/power mechanisms. According to external researchers, both Intel and AMD CPUs are impacted, but AMD hasn’t issued an advisory yet.

Via der Auswertung der Boost Clock Frequency ist es möglich, kryptographische Schlüssel zu stehlen. Es handelt sich um einen Seitenkanalangriff ähnlich den Spectre-Verwundbarkeiten, aber er ist auch aus der Ferne ausnutzbar, weil durch geeignete Rechenaufgaben Rückschlüsse auf die verwendete Prozessorfrequenz gezogen werden können. Intel hält den Angriff jedoch für wenig praktikabel, da es Tage dauern würde, die notwendigen Daten zusammenzubekommen, und wer wird schon im Browser ein und dieselbe Seite so lange offen und herumrechnen lassen. Aber wer weiß, vielleicht findet sich noch eine Abkürzung … der Angriff geht gegen AES, wenn das fällt, dann wars das mit dem Onlinebanking …

Neue Teleskop-Technologie

https://www.science.org/content/article/liquid-mirror-telescope-opens-india

A unique telescope that focuses light with a slowly spinning bowl of liquid mercury instead of a solid mirror has opened its eye to the skies above India. Such telescopes have been built before, but the 4-meter-wide International Liquid Mirror Telescope (ILMT) is the first large one to be purpose-built for astronomy, at the kind of high-altitude site observers prize—the 2450-meter Devasthal Observatory in the Himalayas.

Das Verfahren eignet sich nicht nur für Quecksilber, sondern auch für andere Flüssigkeiten. Auf die Idee muss man erst einmal kommen: Durch Rotation einer Flüssigkeit Zentrifugal- und Gravitationskraft so verbinden, dass eine perfekte Parabolform entsteht. Doch die Idee ist schon ziemlich alt, erdacht in den 1990ern, und geht erst jetzt in den produktiven Einsatz.

Pacman jetzt auf Apfel-Jagd

https://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=Apple-M1-PACMAN

Researchers from MIT found that the Arm Pointer Authentication functionality within the M1 can be defeated and without traces. The researchers allege, “PACMAN utilizes a hardware mechanism, so no software patch can ever fix it.” With Arm Pointer Authentication still being new and only added to the Armv8.3-A specification, it will be interesting to see if similar Arm SoCs also prove vulnerable to this particular attack.

Auch ARM Prozessoren haben offenbar Hardware-Verwundbarkeiten, so wie Intel mit den Spectre-Bugs. Via dem Erraten des „Pointer Authentication Codes“ können aber dennoch nur bereits bestehende Fehler in Anwendungssoftware angegriffen werden.

Flexible Unsicherheit

https://www.golem.de/news/agile-softwareentwicklung-einfach-mal-so-drauflos-programmiert-2205-163049.html

Agiles Arbeiten ist … weder planlos noch führt es zu ausufernden, teuren Projekten. Es ist lediglich eine Herangehensweise, die sich für komplexe Problemstellungen eignet, indem es die damit verbundenen Unsicherheiten berücksichtigt, akzeptiert und mögliche Antworten zum Umgang damit liefert, anstatt die Illusion zu erwecken, man könne alles bis ins letzte Detail planen und vorhersagen.

Es ist in Mode gekommen, Software-Probleme auf die agile Herangehensweise zu schieben. Und sicher, da gibt es einige Effizienz-Hindernisse, vor allem die endlosen Meetings, die man der Methode ankreiden könnte. Aber das kann ein geschickter Scrum-Master in den Griff bekommen, und die Vorteile des kleinteiligen Herangehens und die Beweglichkeit bei der Anpassung an die Ziele wiegen meiner Meinung die Schwierigkeiten bei weitem auf.

Der verlinkte Golem-Artikel bietet eine sehr gute Übersicht für diese Vorteile der agilen Methode und kommt zum Schluss, dass mit steigender Komplexität einer Anforderung die agile Organisation des Entwickler-Teams unverzichtbar wird.

Für die Macht ist jede Lüge recht

https://www.rnd.de/politik/bundesregierung-lng-gas-aus-fracking-forderung-ahnlich-klimaschadlich-wie-kohle-D7F5S3NTJJFHJGOEFQHGDY3HSM.html

Die Bundesregierung schätzt Flüssiggas (LNG), das mittels Fracking gefördert wird, ähnlich klimaschädlich ein wie Kohle und deutlich klimaschädlicher als Pipelinegas aus konventionellen Lagerstätten. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums auf Bitten der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Sie liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor.

(Das RND ist vollständig im Besitz der SPD, man wird wohl annehmen dürfen, dass es deren Meinung zutreffend wiedergibt.)

Obiger Artikel ist aus 2020, und er belegt zum einen, dass die Opportunisten in der Politik die Meinung schneller wechseln als die Unterwäsche. Und zum anderen, dass die „Energiewende“ nichts als reinster Betrug ist. Man hat die hiesigen Primärenergieträger (Atom, Kohle) abgeschaltet, und die davon entstehende riesige Energielücke im Grundlastbedarf mit dem Bezug von Erdgas aus Russland kaschiert. (Anmerkung: Die Deckung des Grundlastbedarfs ist, jedenfalls ohne Speichertechnologien, durch die volatilen Quellen Wind und Sonne per definitionem unmöglich).

Als aber Donald Trump 2018 vor der UNO durchaus richtig darauf hinwies, dass Deutschland sich mit dieser Selbsttäuschung völlig abhängig von Russland macht, hat die deutsche Delegation unter dem damaligem Außenminister Maas ihn ausgelacht

Und jetzt? Aus Unrechtsregimen wollen wir nichts mehr, und deshalb beziehen wir nun Flüssiggas aus Katar – einem Land, in welchem Homosexualität vollständig illegal ist, und mit Peitschenhieben und Gefängnis bestraft wird.  Von der Sklavenarbeit für Asiaten und den vielen Toten auf den Baustellen erst gar nicht zu reden.

Und außerdem bettelt man in den USA um das (in den eigenen Worten: sehr klimaschädliche) Fracking-Gas.

Doch keine Sorge. Solange sich die Systemmedien weiterhin weigern, ihren journalistischen Pflichten nachzukommen, werden Sie in den Abendnachrichten nichts davon hören, wie die Ökokrieger von den eigenen Lügen eingeholt werden. Stattdessen, um davon abzulenken, will man jetzt das Gasnetz zerstören und alle zur Installation der (sehr teuren) Wärmepumpentechnologie zwingen.

Naja, als dick gepamperter Abgeordneter hat man freilich keinen Kontakt zur Wirklichkeit der arbeitenden (und die Politiker-Bezüge erwirtschaftenden) Bevölkerung, das müssen Sie doch verstehen.

Unter falscher Flagge

https://www.golem.de/news/nordvpn-expressvpn-mullvad-co-die-qual-der-vpn-wahl-2205-165409.html

Mit wenigen Klicks das Internet sicher und privat nutzen, vor Hackern geschützt und anonym, das versprechen etliche VPN-Anbieter auf ihren Webseiten. Denn alle Daten würden durch eine moderne Verschlüsselung geschützt, wirbt etwa der Anbieter NordVPN. Dabei sind die Versprechen aber meist die Pixel nicht wert, mit denen sie auf unseren Bildschirmen ausgegeben werden.

Golem.de mit einer sehr interessante Übersicht für die VPN-Technologie und deren Anbieter. Als Fazit wird gesagt, zum Schutz der Privatsphäre eignen sich VPNs kaum bis gar nicht, zum Umgehen von Zensur oder Geo-Blocking aber sehr wohl.

Die Empfehlungen der Golem-Reaktion sind ansonsten insofern überraschend, als die „Platzhirsche“ sämtlich durchfallen, eher unbekannte Alternativen aber den strengen Kriterien der Redaktion genügen. Die Aussage jedoch, dass Tor die beste Alternative wäre, mag aus datenschutztechnischer Sicht richtig sein, nur ist die Performance von Tor so mau, dass es für die meisten modernen Anwendungen sowie Videos trotzdem ausscheidet.

Nvidia gibt nach

https://www.golem.de/news/linux-nvidias-grosse-schoene-open-source-schummelei-2205-165301.html

Mit dem nun veröffentlichten Open-Source-Treiber für den Linux-Kernel ändert Nvidia seine Vorgehensweise technisch zwar grundlegend, der beschriebene Ansatz, allein im Sinne des Geschäfts statt mit der Community zu arbeiten, bleibt wohl aber wie bisher bestehen. Denn Nvidia sieht offenbar seine Marktmacht in einigen Bereichen durch deutliche Konkurrenz schwinden.

Unter Linux waren lange Zeit AMD oder Intel für Grafikkarten die bessere Wahl, weil diese Hersteller konsequent Open Source unterstützen. Offenbar sieht sich nun auch Nvidia aufgrund der Erfolge der Wettbewerber vor allem im Geschäftskundenbereich gezwungen, eine freie Variante seines Treibers anzubieten.

Mit einer Verzögerung von 10 Jahren hat Linus Torwalds Stinkefinger also doch noch gewirkt. Allerdings ist die Open Source Variante des Nvidia Treibers eine ziemliche Mogelpackung, wesentliche Teile bleiben proprietär, man hat sie einfach nur in die Firmware verschoben.

Außerdem ist die Performance des Open Source Treibers zumindest bisher enttäuschend. Bei Phoronix finden Sie die entsprechenden Benchmark-Ergebnisse, und sie belegen, dass die initiale Version des Open Source Treibers in allen Belangen der proprietären Variante deutlich unterlegen ist.

Den Teufel mit Beelzebub

https://ansage.org/floppt-die-e-wende-wegen-batterie-mangel/

Die hochsubventionierte, weitgehend ineffiziente und mit Blick auf die Stromversorgung infrastrukturell kaum zu schulternde E-Mobilitätswende droht an einer weiteren Sollbruchstelle zu scheitern: Die Autoindustrie fürchtet riesige Engpässe bei der Versorgung mit Batterien und Akkus, ohne die antriebstechnisch jedoch nichts läuft.

Man ersetzt eine Technologie, die auf begrenzten Rohstoffen und massivem Raubbau an der Natur beruht, durch eine andere, deren Rohstoffe noch viel begrenzter sind und deren Gewinnung noch viel furchtbarere Schäden an der Natur mit sich bringt. Wachstum um jeden Preis.

Damit will ich nicht sagen, dass E-Autos kein Fortschritt sein könnten. Und es gäbe ja auch Forschung zu besseren Batterietechniken. Solange die aber nicht marktreif sind, ist ein überhastetes Ersetzen der Verbrennertechnologie m.Mng. ein noch schrecklicherer Frevel an der Natur. Nichts dagegen einzuwenden, die E-Technologie voranzutreiben, und auch auf den Markt zu bringen, woraus sollte sich die Entwicklung denn finanzieren. Aber mit aller Gewalt den verfrühten Umstieg auf eine – zumindest derzeit – deutlich umweltschädlichere und problematischere Technologie erzwingen zu wollen, macht alles nur noch schlimmer.

Windräder tragen erheblich zum Insektensterben bei

https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/windraeder-haben-mitschuld-insektensterben-552452

Bislang ging man davon aus, dass Windparks und Insekten sich nicht in die Quere kommen. Wie die Studie der Wissenschaftler des Deutschen Luft- und Raumfahrzentrums jedoch zeigt, besteht ein Zusammenhang zwischen der Abnahme von Fluginsekten und der Zunahme von Windparks.

Windräder töten mindestens 1.200t Insekten pro Jahr. Hinzu kommen die Auswirkungen der in der Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung verwendeten Neonikotinoide; und außerdem die immer schlimmer werdende Funkwellenverseuchung der Atmosphäre. Denn die Insekten können diese Wellen hören und werden davon völlig desorientiert – insbesondere 5G ist für Insekten eine Katastrophe.

Letzteres ist übrigens vergleichbar mit dem Problem des Infraschalls bei Windrädern, von dem bereits sehr, sehr viele Menschen krank werden, bis hin zur dauerhaften Invalidität.

Und dann noch der ganze zerstörte Wald, und die Millionen tote Vögel durch Windräder. Die Betonspargel sind ein entsetzlicher Naturfrevel.

Mir hat es sich noch nie erschlossen, warum eine Technologie des Mittelalters die Energieprobleme unserer Tage lösen soll. Aber da nach wie vor Millionen die Naturzerstörungspartei wählen, muss man sich ja nicht wundern.

Wo ist der freie Markt, wenn man ihn braucht

Der WDR über den ökonomischen und ökologischen Widersinn von Elektroautos. So wie die Dinge derzeit liegen, ist ein Elektroauto um ein Vielfaches schädlicher für Umwelt UND Klima, als ein Fahrzeug mit konventioneller, aber moderner Verbrennertechnologie.

Ich würde die Dinge jedoch nicht so negativ sehen, wie im Beitrag vom WDR vorgeführt. Sicher, die aktuelle Elektro-Technik hinkt in praktisch jeder Disziplin weit, weit den bisherigen Kraftfahrzeugen hinterher. Aber letztere hatten ja auch 150 Jahre Entwicklungszeit, während strombetriebene Autos um 1910 von der Rockefeller-Dynastie, zur Sicherung deren Ölreichtums, rabiat unterdrückt wurden – es wäre alles schon da gewesen schon damals, aber dann wurde die weitere Entwicklung abgewürgt. Rockfeller bezahlte zum Beispiel sogar Städte dafür, eine begonnene Elektrifizierung zurückzudrehen.

Wie sollte also etwas, das gerade erst seit ein paar Jahren wieder erforscht wird, gegen eine derart alteingeführte Technologie bestehen können. Was mich jedoch stört, ist dieses radikale und eindimensionale Denken – bevor überhaupt eine konkurrenzfähige Alternative da ist, sollen die Verbrenner schon verboten werden. Das ist doch Unsinn – und sehr schädlich, und zwar sowohl für die Wirtschaft, als auch für unsere Biosphäre. Warum können eigentlich die Technologien nicht erstmal nebenher existieren? Denn sobald Batterie-Autos den ölgetriebenen Fahrzeugen überlegen, also billiger, verbrauchsärmer und umweltfreundlicher wären, würde das ein freier Markt doch von ganz alleine regeln.

Es kommt eben immer darauf an, was man daraus macht

https://www.heise.de/news/Deutsche-Unternehmen-wollen-sich-mit-Daten-nicht-die-Finger-verbrennen-7074486.html

Beim Stichwort datengetriebene Geschäftsmodelle denken viele Menschen in Deutschland zuerst an die vielfach umstrittenen Datensammlungen der großen Internetkonzerne Google und Facebook im Netz. Diese kritische Grundstimmung in Politik und Gesellschaft hält offenbar auch zwei von drei Unternehmen ab, sich an der Datenökonomie (Data-Sharing-Economy) zu beteiligen, fand der IT-Branchenverband Bitkom in einer Umfrage heraus.

Ob in der Produktion, in der Finanzplanung oder in der Verwaltung, sinnvolle Erfassung und Auswertung der anfallenden Daten kann enorme Produktivitätsfortschritte ermöglichen und das Leben der Menschen verbessern. Schade, dass durch die invasiven und rücksichtslosen Geschäftspraktiken der Werbeindustrie eine großartige Möglichkeit, IT zum Wohl der Menschen anzuwenden, in Verruf geraten ist.

Festplatte aufräumen

Wenn Ihre Festplatte vollläuft, und Sie keine neue kaufen können, z.B. weil China offenbar entschlossen ist, den Welthandel lahmzulegen, sind Sie unter Linux fein raus. Dort können Sie mit Bordmitteln die Belegung von Directory-Zweigen anzeigen lassen, damit Sie wissen, wo es sich nach unnützen Datenleichen zu suchen lohnt.

#!/bin/bash

#---------------------------------
#Script lds = list directory sizes
#---------------------------------

TGT="."
if [ "$1" != "" ]; then
    if [ ! -d "$1" ]; then
        echo "Not a directory: $1"
        exit 1
    else
        TGT="$1"
    fi
fi
DIR="$(realpath $TGT)"

find $DIR -type d -exec du -hsS {} \; |sort -h

Dieses Script listet ein Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse mit Größenangabe auf, aufsteigend nach Größe sortiert. Beispiel:

lds Backup

4,0K /home/user/Backup/mdaten
8,0K /home/user/Backup/hibernate
32K  /home/user/Backup/unison
64K  /home/user/Backup/hChase
192K /home/user/Backup/media-daten
1,8M /home/user/Backup/media-exec
16M  /home/user/Backup
513M /home/user/Backup/hChase/old
16G  /home/user/Backup/server-bkup