Alternativer Twitter-Zugang

https://www.inputmag.com/tech/nitter-is-a-new-front-end-for-twitter-that-helps-hide-you-from-advertisers

Fortunately, there are alternative ways to view Twitter if you’d like to avoid your every cursor movement being monitored. One of them, called Nitter, redirects Twitter web links to an alternative, re-skinned version of the social network that yanks out all the code necessary to track your behavior.

Sie kennen das vermutlich, wenn Sie auf Twitter nicht eingeloggt sind, können Sie es nur sehr eingeschränkt nutzen. Und ohne Javascript geht sowieso nichts. Via Nitter lässt sich Twitter aber „barrierefrei“ nutzen, und bisher ist es Twitter nicht gelungen, diesen Zugang zu blockieren, obwohl Twitter alternative Clients verbietet. Übrigens ist Nitter auch viel schneller als der Zugriff via Twitter, weil die ganze Überwachungsmaschinerie ausgeschaltet ist.

Die Verwendung ist sehr einfach, ersetzen Sie in der URL „twitter.com“ durch „nitter.net“. Für z.B. den Twitter-Account der Cephei also https://nitter.net/CepheiAG. Kleiner Wermutstropfen: Während die Desktop-Version sehr gut funktioniert, sieht es für Mobiles eher mau aus, weil es bisher keine nativen Apps gibt.

Stress einfach wegatmen

https://www.youtube.com/watch?v=BckqffhrF1M

Wim Hof ist „The Iceman“. Er ist Extremsportler und hält eine Vielzahl von Weltrekorden, die meisten davon für seine ungewöhnliche Fähigkeit, extremer Kälte zu widerstehen. Er klettert barfuß und in Shorts auf hohe Berge, badet stundenlang in Eiswasser und schwimmt und taucht weite Strecken in arktischen Gewässern. Er läuft aber auch Marathons in der Wüste nur in kurzen Hosen und ohne Wasser.

Weil all dies bestens dokumentiert ist, und diese Dinge eigentlich nicht zu überleben sind, hat Wim Hof sogar die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Er wurde oft im Labor untersucht und vermessen, zum Beispiel während er stundenlang in Eiswasser bis zum Hals saß und gleichzeitig mit Gift und gefährlichen Bakterien traktiert wurde, aber all das zeigte keine Wirkung auf seinen Organismus und die Forscher haben keine Erklärung dafür.

Wim Hof sagt, dass es seine spezielle Atemtechnik sei, die ihn so unempfindlich gegen äußere Einflüsse macht. Und er empfiehlt jedem tägliche kalte Duschen.

Auch wenn Sie mit kalten Duschen nichts anfangen können, vielleicht ist aber die Atemtechnik etwas für Sie? Sie finden sie oben im ersten Link dieses Beitrags. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, das ist der beste Stressabbau den ich kenne, und gerade Stress hat man ja als Programmierer reichlich, wie wir alle wissen.

Eine kompakte Dokumentation über Wim Hof finden Sie hier, und Hintergründe zu seinem erstaunlichen und teilweise auch tragischen Lebenslauf erzählt er in diesem Video. Für mehr Informationen können Sie auch seinen Youtube-Kanal und seine Website besuchen.

Festplatte aufräumen

Wenn Ihre Festplatte vollläuft, und Sie keine neue kaufen können, z.B. weil China offenbar entschlossen ist, den Welthandel lahmzulegen, sind Sie unter Linux fein raus. Dort können Sie mit Bordmitteln die Belegung von Directory-Zweigen anzeigen lassen, damit Sie wissen, wo es sich nach unnützen Datenleichen zu suchen lohnt.

#!/bin/bash

#---------------------------------
#Script lds = list directory sizes
#---------------------------------

TGT="."
if [ "$1" != "" ]; then
    if [ ! -d "$1" ]; then
        echo "Not a directory: $1"
        exit 1
    else
        TGT="$1"
    fi
fi
DIR="$(realpath $TGT)"

find $DIR -type d -exec du -hsS {} \; |sort -h

Dieses Script listet ein Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse mit Größenangabe auf, aufsteigend nach Größe sortiert. Beispiel:

lds Backup

4,0K /home/user/Backup/mdaten
8,0K /home/user/Backup/hibernate
32K  /home/user/Backup/unison
64K  /home/user/Backup/hChase
192K /home/user/Backup/media-daten
1,8M /home/user/Backup/media-exec
16M  /home/user/Backup
513M /home/user/Backup/hChase/old
16G  /home/user/Backup/server-bkup

Schutzschild gegen Zeitfresser

https://www.giga.de/news/nur-schrott-auf-netflix-mit-diesem-geheimtipp-findest-du-das-gute-zeug/

»Da hat man schon mit Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und Co. unzählige Streaming-Dienste abonniert und findet nach einer gewissen Zeit nur noch Schrott. Was also tun, wie das gute Zeug finden?«

Mich wundert es schon lange, warum die Streaming-Anbieter alles daran setzen, möglichst wenig über ihren Content zu sagen. Was genau bringt es, wenn eine Vielzahl von Nutzern nach ein paar Minuten enttäuscht abbricht?

Natürlich könnte man immer erstmal im Internet suchen, bevor man den Film oder die Serie ansieht. Aber das kann recht mühsam werden. Eine bessere Alternative ist das in obigem Artikel bei Giga beschriebene Portal JustWatch, das für sehr viele Streaming-Anbieter eine komfortable Möglichkeit bietet, den Film oder die Serie vor dem Anschauen auf Qualität und Inhalt näher zu untersuchen. Auch bieten verschiedene Filter die Möglichkeit, Perlen im Angebot zu entdecken, auf die man sonst nur schwer treffen würde.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie haben ein Netflix und ein Amazon Prime Abo. Sie wählen diese beiden Anbieter aus. Ihnen steht der Sinn nach einem Film, also klicken Sie „Filme“. Der Film soll Science-Fiction sein, das selektiert man unter „Genres“. Außerdem möchten Sie einen wirklich guten Film sehen, und deshalb schieben Sie den Regler bei „Bewertung“ auf 8 (das ist die IMDB-Bewertung, ab 8 sind die von der Kritik höchstgelobten Filme).

Und wenn Sie dann in JustWatch etwas gefunden haben, können Sie direkt zum gewünschten Streaming-Anbieter wechseln und den Inhalt dort abspielen. JustWatch gibt es für Web, iOS und Android.

Müßiggang ist aller Laster Anfang? In der Ruhe liegt die Kraft!

https://www.infosperber.ch/wirtschaft/der-kult-der-optimalen-betriebsamkeit/

Maria Montessori nannte es den „Flow“ bzw. die „Polarisation der Aufmerksamkeit“, und es ist das zentrale Ziel der Montessori-Pädagogik. Nun gibt es jedoch eine Untersuchung zu einem regelrechten Kult, der sich darum gebildet hat, und das Problem dabei ist nicht der „Flow“, der ist sehr hilfreich und förderlich, sondern dass er leicht in eine exzessive (und schädliche) Betriebsamkeit umkippen kann. Denn der „Flow“ hat quasi Suchtpotential, ist die Erklärung der Forscher an der ESSEC Business School in Frankreich.

Der Schlüssel, es mit dem „Flow“ nicht zu übertreiben, wird wohl darin liegen, den dritten Aufmerksamkeitsmodus nicht zu vernachlässigen. Dieser Modus ist die ruhige Zeit und bildet einen, meines Erachtens unbedingt notwendigen, Gegenpol zum „Flow“. Lesen Sie dazu bitte auch diesen Beitrag.

 

Blaues Licht schadet Ihren Augen

Die Sache, dass das von fast allen Displays abgestrahlte Blaulicht das Einschlafen erschwert, wissen mittlerweile die meisten. Alle mobilen und stationären Betriebssysteme bieten deshalb inzwischen Blaulichtfilter für die Abendstunden an, oft ist es bereits im System integriert wie bei Windows 10, oder man muss eine Software nachladen wie z.B. Redshift für ältere Linux-Desktops.

Nicht so bekannt ist, dass das blaue Licht von Monitoren auch den Augen langfristig schadet. Es kann zu Makula-Degeneration führen, und die ist irreversibel und führt mit schleichendem, sich beständig verschlechterndem Verlauf bis hin zur Blindheit.

Es ist deshalb für Bildschirmarbeiter ratsam, Blaulichtfilter zu nutzen wo immer möglich. Viele Monitore bieten das betreffende Setting übrigens bereits in den Display-Einstellungen am Gerät an. Das ist, falls verbaut, die vorzuziehende Möglichkeit, denn in der Hardware kann der Blaulichtanteil effizienter gefiltert werden. Und wo das nicht geht, kann man es, wie gesagt, über das Betriebssystem realisieren.

Eine andere Möglichkeit ist entweder eine Brille oder ein Brillenaufsatz mit Blaulichtfilter. Jeder Optiker kann Sie beraten, hier beispielsweise ein Link zu Fielmann. Vielleicht bezahlt es sogar Ihr Arbeitgeber.

Kurze Nickerchen beflügeln die Kreativität

https://www.science.org/content/article/edison-was-right-waking-right-after-drifting-sleep-can-boost-creativity

Wenn man kurz nach dem Einschlafen, beim Ende dieser Übergangsphase mit den sog. luziden Traumbildern, sofort wieder erwacht, erhöht dies signifikant die kreative Leistung. Für dieses „Rezept“ konnten nun an der Universität von Montreal in einer Studie Beweise gefunden werden.

Übrigens haben nicht nur Dalí und Edison das Verfahren angewandt, wie im Artikel benannt, sondern auch Albert Einstein. Er hatte dazu einen sehr interessanten Trick. Er setzte sich in einen bequemen Sessel und erlaubte sich, in den Schlaf zu driften; allerdings hielt er dabei einen Schlüsselbund in der Hand. Sobald er in den tatsächlichen Erholungsschlaf wechselte, entspannte sich seine Hand, der Bund fiel zu Boden und er wachte wieder auf.