Ideologie der Selbstzerstörung

Wissenschaftler in Sträflingskleidung mit Fußfessel projiziert eine holografische 3D-Welt in einem High-Tech-Labor als Symbolbild für Europas selbst auferlegte KI-Beschränkungen durch Regulierung und Energiepolitik.
Deutsche KI-Spitzenforschung gefesselt durch Regulierung und Energiepolitik. KI-generiert (GPT Image 2).

KI scheint in der allgemeinen Wahrnehmung nur in den USA und in China stattzufinden. Europa ist völlig abgehängt. Besser gesagt, es hat sich selbst abgehängt. Wer topmoderne und hocheffiziente Kraftwerke ohne jede Not in die Luft sprengt, und Elektrizität mit Technologien aus dem Mittelalter erzeugen will, hat bei künstlicher Intelligenz mit ihrem hohen Strombedarf natürlich schlechte Karten, und hinzu kommt eine blinde Regulierungswut, bei der immer Bedenken und Kontrollzwang an erster Stelle stehen. Dabei wären das Wissen und die Ideen durchaus vorhanden. Ein gutes Beispiel liefert das Feld Spatial AI.

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Jensen Huangs kalte Rechnung

Fantasy-Illustration: Ein monströses Wesen frisst sich durch einen Berg aus Server-Hardware, während Geier darüber kreisen und ein weißer Ritter mit der Aufschrift 'Open Source' auf der Rüstung mit einer Armee kleiner Krieger zum Kampf ansetzt.

Die US-Regierung wird immer lauter: Open-Source-KI müsse reguliert – sprich verboten – werden, um, so meine Interpretation, der heimischen KI-Industrie ein Monopol zuzuschanzen. Ausgerechnet das hat nun einen etwas überraschenden Open-Source-Befürworter auf den Plan gerufen: Jensen Huang, Gründer & CEO von Nvidia. In einem Manifest beschwört er am 24. Juli 2026 den seiner Ansicht nach großen und unverzichtbaren Nutzen von Open Source für KI, und zieht Parallelen zur großen Open-Source-Debatte seit den 1980ern (die mit dem Siegeszug von Linux längst entschieden ist). Huangs öffentliche und entschiedene Positionierung in Sachen Open-Source-KI kommt dennoch unerwartet, wenn man bedenkt, wer derzeit seine primären Käufer sind – vorwiegend Closed-Source-Konzerne aus USA, für die der rasante Aufstieg freier Modelle eine reale und sehr gefährliche Bedrohung ist. Nach China darf Nvidia nicht verkaufen, und das selbststrangulierte Europa hat gar nicht die Kapazität für den benötigten elektrischen Strom. Kann es sein, dass Huang etwas sieht, das der US-amerikanischen Regierung entgeht?

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Schwere See voraus

Comic-Illustration: Ein als maskierter Abenteurer verkleideter Enten-Kapitän, in Handschellen an sein eigenes Steuerrad gefesselt, blickt verzweifelt und beschämt drein, während sein Schiff durch eine schwere Sturmsee mit riesigen Wellen segelt und maskierte Ganoven an Deck eine geknackte Schatzkiste mit einem „Export Control“-Aufkleber plündern.

OpenAI fährt einen internen Test. Ein Modell soll einen Benchmark im Bereich Security bestehen. Das Modell hat keinen Internet-Zugriff. Es hackt sich zuerst durch die OpenAI-Infrastruktur (Zero-Day in einem Package-Registry-Proxy), bis es einen Rechner infiltriert hat, der ins Internet kommt. Dann wählt es als nächstes Angriffsziel Hugging Face (globaler Standard für Open-Source-KI), weil es das als wahrscheinlichstes Ziel identifiziert, um dort die Lösungen für den Benchmark zu finden. Und es hackt Hugging Face und infiltriert die dortigen Systeme (der technische Einstiegsvektor war ein „malicious dataset“ in einer Datenverarbeitungs-Pipeline). Ein waschechter, rein KI-getriebener Angriff auf kritische Systeme, mithin genau das, wovor derzeit überall so dringend gewarnt wird. Wie konnte sich Hugging Face dessen erwehren?

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Was muss stimmen, damit dies wahr ist?

Ein Mönch sitzt im Lotussitz meditierend im Schnee vor einem Himalaya-Kloster und spielt Schach mit einem Roboter, dessen Batteriewarnung rot blinkt

Es gibt ein populäres Narrativ, das derzeit von zahlreichen Tech-CEOs verbreitet wird: KI werde innerhalb von nur 12 bis 18 Monaten rund 100 Millionen Büro-Jobs in den USA überflüssig machen. Nun ja. Sandeep Swadia, ehemaliger Mönch und heutiger CEO mit MIT-Hintergrund, hat die sehr interessante Regel geprägt „What needs to be true for this to be real?“ (Was muss stimmen, damit dies wahr ist?). Mide, ein Chemie-Ingenieur mit Promotion im Bereich Nachhaltigkeit, hat (vermutlich ohne Swadia zu kennen) diese Regel auf besagte Erzählung vom Ende der White-Collar-Jobs angewandt. Und es ist schon wirklich spannend, was alles stimmen müsste, damit KI tatsächlich ein solches Ziel erfüllen könnte.

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Die Falle des „Gut genug“

Nachdem die US-amerikanische Regierung Exportkontrollen über Claude Fable 5 verhängt hatte, wurde anschließend auch OpenAI damit bedacht und durfte sein neues Modell GPT 5.6 nicht in die allgemeine Verfügbarkeit bringen. Es heißt zwar nun, in Kürze würden beide Modelle wieder zugänglich gemacht werden, aber die Falle des „Gut genug“ ist schon längst zugeschnappt, und man muss deshalb mittlerweile auch ganz andere Motive für die Export­kon­trol­len in Betracht ziehen, als die behaupteten Sicherheitsbedenken.

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Fabelhaftes Desaster

Letzten Dienstag kam Fable 5 von Anthropic heraus. Laut Anthropic ein für den allgemeinen Zugriff adaptiertes Mythos, das man sicher gestaltet habe.  Mythos, Sie erinnern sich, ist das Modell, das angeblich so gefährlich sei, dass man es nur einem streng selektierten Nutzerkreis geben könne. Das „Vergnügen“ (dazu gleich mehr) währte jedoch nur bis Freitag, als Anthropic von der US-Regierung die Exportkontroll-Auflage erhielt, Fable 5 nur US-Bürgern zugänglich zu machen. Anthropic wiederum nahm daraufhin Fable 5 völlig und für alle aus dem Zugriff, weil man sich nicht in der Lage sah, die Nationalität der Nutzer zu bestimmen. US-Regierung und Anthropic versuchen nun, dem jeweils anderen den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben, und die Gerüchteküche läuft heiß. Hat die Entwicklung von KI nun einen kritischen Punkt erreicht, ist es inzwischen tatsächlich zu gefährlich, diese Modelle in den breiten Zugriff zu geben? Oder ist das Teil eines viel größeren Trends, nämlich dem, dass die Allgemeinheit von der technologischen Entwicklung abgekoppelt werden soll?

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China außer Rand und Band


Video starten

Quelle Video: Chinesisches Staatsfernsehen, Live-Übertragung der Neujahrsfeier

Oh je, was soll nur aus China werden? Dranbleibflaschendeckel gibt es nicht, aber krumme Gurken. China weigert sich auch, Elektrizität ausschließlich mit mittelalterlichen Technologien zu gewinnen. Und es zwingt seine Bürger nicht dazu, nur Heizungen zu verwenden, die um so schlechter funktionieren, je kälter es ist, und final zerstört sind, sobald mal 2, 3 Tage der Strom ausfällt im Winter. Man stelle es sich vor! Auch die Beförderungstechnologie wird nicht etwa mit einer Energieform erzwungen, die man ausreichend keinesfalls zur Verfügung stellen kann und will.

Und die Kinder! Sehen Sie es sich an, die lassen ihre Kinder Gymnastik machen! Dabei weiß doch jeder, dass Kinder schon im Kindergarten lernen müssen, dass sie im falschen Körper sind und zum anderen Geschlecht umgeschnitzt werden müssen. Sonst könnten die Kinder doch wieder Kinder bekommen!

Was soll nur aus China werden? Ein großes und ruhmreiches Land mit vieltausendjähriger Geschichte zerstört sich selbst. Wie kann man heutzutage sich mit solchem Roboter-Firlefanz und akrobatischen Kindern abgeben. Die Chinesen können einem einfach nur leid tun.

PS: Das Video mit der Roboter-Soldaten-Brigade erspare ich Ihnen. Sie können es sich bestimmt selbst vorstellen, wie diese Kungfu-Roboter mit einer Maschinenpistole in der Hand unerbittlich vorrücken, gegen was auch immer befohlen wird als Feind zu sehen.

Die wahre KI-Revolution findet nicht im Rechenzentrum statt

Riesiger Roboter und mobiler Roboter. KI-generiert (Nano Banana Pro 2).

Während die Tech-Giganten sich einen Wettlauf um die größten Rechenzentren und sogar eigene Atomkraftwerke liefern, vollzieht sich im Schatten eine viel wichtigere Entwicklung: Die radikale Schrumpfung der Intelligenz. Warum die Zukunft der Robotik und Embodied AI nicht „Big Data“, sondern „Smart Efficiency“ heißt.

Derzeit erleben wir eine Phase der technologischen Völlerei. Um ein Prozent mehr Leistung aus einem Modell zu kitzeln, verdoppeln Unternehmen die Parameterzahl und den Energieverbrauch. Der Markt ist überhitzt; es wird Hardware gekauft, als gäbe es kein Morgen. Das Ziel scheint zu sein, Gott in einer Cloud zu erschaffen, die von einem eigenen Kraftwerk gespeist wird.
Doch dieser Ansatz hat einen fatalen Fehler, wenn wir die digitale Welt verlassen und in die physische eintreten: Er ist nicht mobil.

Stellen Sie sich einen humanoiden Roboter vor, der stolpert. Wenn sein „Gehirn“ in der Cloud liegt, müssen die Sensordaten erst zum Server geschickt, dort verarbeitet und der Befehl „Ausbalancieren“ zurückgeschickt werden. Latenzzeit: vielleicht 200 Millisekunden. In dieser Zeit liegt der Roboter bereits auf der Nase.
Echte Autonomie – also Embodied AI – duldet keine Latenz und keine Funklöcher. Das Denken muss dort stattfinden, wo die Handlung geschieht: „On Edge“, direkt im Gerät.

Die Zauberworte der nächsten Jahre lauten deshalb nicht mehr „Trillion Parameters“, sondern:

Quantisierung: Die Reduktion der Rechengenauigkeit, ohne das Ergebnis signifikant zu verschlechtern. Wir brauchen keine 32-bit Fließkommazahlen, um zu erkennen, ob eine Tasse voll ist. 4-bit reichen oft völlig.

Destillation: Ein riesiges „Lehrer-Modell“ trainiert ein winziges „Schüler-Modell“ darauf, nur eine bestimmte Aufgabe perfekt zu erledigen.

Spezialisierte Hardware (NPU): Chips, die nicht für Grafik (GPU), sondern rein für neuronale Netze optimiert sind und einen Bruchteil der Energie benötigen.

Wir kehren zurück zu den Wurzeln guter Ingenieurskunst: Optimierung. Anstatt das Problem mit Hardware zu erschlagen, lösen wir es mit besserer Software. Ein 7-Milliarden-Parameter-Modell, das lokal auf einem Roboter läuft und versteht, wie man eine Tür öffnet, ist wertvoller als ein 1-Billionen-Parameter-Modell in der Cloud, das Gedichte über Türen schreiben kann, aber die Verbindung verliert, wenn das WLAN ausfällt.

Die Ära der verschwenderischen Gigantomanie wird auf eine harte Wand aus physikalischen und ökonomischen Grenzen treffen. Die Gewinner der Robotik-Revolution werden nicht diejenigen sein, die die größten Rechenzentren bauen, sondern diejenigen, die mächtige Intelligenz in kleinste Formfaktoren pressen können.
Es ist wie in der Biologie: Nicht der Größte und Stärkste überlebt, sondern der am besten Angepasste. Und in einer mobilen Welt bedeutet Anpassung Effizienz. Hirn schlägt Muskeln.

Reinforcement Learning in der Raumfahrt

Kinder beobachten den Start einer Rakete. KI-generiert.

https://phys.org/news/2025-11-ai-spacecraft-propulsion-efficient-nuclear.html

Every year, companies and space agencies launch hundreds of rockets into space—and that number is set to grow dramatically with ambitious missions to the moon, Mars and beyond. But these dreams hinge on one critical challenge: propulsion—the methods used to push rockets and spacecraft forward.

Woraus besteht eigentlich „Genie“? Ein sehr effizienter Weg, Raumschiffe anzutreiben, wäre mit einem nuklearen Antrieb. Aber man bekommt es noch nicht in den Griff, das stabil und zuverlässig zu konfigurieren. Aber auch ohne nuklearen Antrieb sind die Herausforderungen riesig, die komplexen Strömungsdynamiken zu beherrschen. Die Strömungsdynamiken in Raketentriebwerken sind notorisch schwer zu simulieren und noch schwerer zu steuern.

Die Ingenieure haben deshalb begonnen, KI zu erforschen, um damit Raketenantriebe zu optimieren, und das funktioniert offenbar so gut, dass man bald daran gehen will, mithilfe von KI sogar nukleare thermische Antriebe (NTP – Nuclear Thermal Propulsion) zu bauen. Die Effizienz wäre unschlagbar, aber die Instabilität des Plasmas und der Hitzeentwicklung waren bisher kaum kontrollierbar. Bisher.

Ingenieure setzen für NTP mit KI auf eine Methode, die in der Softwareentwicklung bestens bekannt ist: Reinforcement Learning (RL). Anstatt statische Regelwerke für die Steuerung zu schreiben, trainieren Forscher KI-Agenten in Simulationen. Die KI lernt durch Millionen von Iterationen („Trial and Error“ in Hyper-Speed), wie man den Treibstofffluss so moduliert, dass das Triebwerk nicht nur stabil läuft, sondern maximale Schubkraft liefert.

Das ist der klassische Use-Case für KI: Ein Problem mit zu vielen Variablen für menschliche Berechnungen in Echtzeit wird durch Mustererkennung gelöst.

Zum Vergleich, warum dies ein enorm wichtiger Schritt wäre: Die Reisezeit zum Mars bspw. würde sich von 7 – 9 Monaten auf 3 – 4 Monate verkürzen, was die Sicherheit der Besatzung erheblich erhöht. Eines der Hauptprobleme für eine menschliche Besatzung ist nämlich die enorme Menge an Strahlung, der man an Bord ausgesetzt wäre. (Im Weltall strahlt es ja überall wie verrückt, das Nukleartriebwerk fiele da kaum auf, übrigens). Und je kürzer die Flugzeit, umso niedriger die Strahlung, die Menschen an Bord abbekämen.

Jedenfalls, mit einem Mal erscheinen Elon Musks Aktivitäten in einem neuen Licht. Seine Raktentriebwerke kann er bald von seiner KI (Grok) optimieren lassen. Na sowas. Ich frage mich, ist das Bauchgefühl? Glück? Mustererkennung im Chaos? Woraus besteht „Genie“?

Die Gießkanne alleine wird es nicht richten

https://www.heise.de/news/Jupiter-Booster-Beinahe-der-erste-Exascale-Supercomputer-Europas-10438385.html

Der schnellste europäische Supercomputer kommt derzeit wieder einmal aus Deutschland, genauer vom Forschungszentrum Jülich. Jupiter löst damit den italienischen HPC6 als schnellstes System in Europa und den US-Amerikanischen Superrechner Eagle als schnellsten Supercomputer mit Nvidia-Technik ab. Doch weil die jüngste Erweiterung Jupiter Booster noch nicht mit voller Kraft rechnet, verpasst er die Exaflops-Marke recht deutlich. Der Supercomputer soll im Juli 2025 voll in Betrieb gehen.

Das Forschungszentrum Jülich bewirbt sich außerdem um einen der Standorte für die die Initiative InvestAI der EU. Spät, aber doch noch, versucht die EU verzweifelt, den Anschluss an den aktuellen Technologieschub zu finden – während China, gerade im Bereich mobiler künstlicher Intelligenz, bereits nahezu uneinholbar in Führung zu liegen scheint. Auch gegenüber den USA – während es dort zwar einige „Einzelkämpfer“ gibt (Tesla Optimus, Boston Dynamics), ist das in China Staatsdoktrin und wird mit einer vereinheitlichten Strategie von oben eingeführt. Ganze Messen werden z.B. veranstaltet, um den Besuchern ein positives Bild von humanoiden Robotern zu vermitteln.

China setzt deshalb so energisch auf diese Technologien, weil die Überalterung der Gesellschaft dort längst ein gravierendes wirtschaftliches Problem erkennen lässt. Tja, das sind nun wohl die Spätfolgen der jahrzehntelangen Ein-Kind-Politik.

Ein Problem, das China aber mit Europa teilt, wenn auch aus anderen Gründen. Allerdings, Milliarden in Fabriken für künstliche Intelligenz zu schütten, wird alleine nicht reichen. Wie DeepSeek es vormacht, kommt es auch in diesem Bereich ganz besonders auf Hirnschmalz an. Und ob die Top-Entwickler nach Europa gehen wollen, mit seinem beständig strenger werdenden Korsett aus absurd hohen Abgaben, Zensur der freien Meinung und Kriegswirtschaft?

Und woher soll eigentlich der Strom für diese KI-Monster kommen? Nur noch Wälder von Windrädern, und Äcker von Solarzellen überall? Und im Sommer ist es unbezahlbar teuer, aber im Winter steht trotzdem alles still.

Doppelmoral in Vollendung

https://www.infosperber.ch/umwelt/reiche-mehr-co2-in-90-minuten-als-normalos-lebenslang/

Die 50 reichsten Milliardäre der Welt haben einen unverhältnismässig grossen ökologischen Fussabdruck. Laut einem aktuellen Bericht von Oxfam International, der kurz vor der UN-Klimakonferenz COP29 in Baku, Aserbaidschan, veröffentlicht wurde, generieren diese Milliardäre in nur 90 Minuten mehr CO2 als ein durchschnittlicher Mensch in seinem ganzen Leben.

Wegen mir dürfen die Superreichen gerne leben wie sie möchten, und die im Artikel erhobene Forderung nach schon wieder höheren Steuern lehne ich auch ab. Jedoch, wenn besagte Leute gleichzeitig permanent herumtröten, die ganze Menschheit müsse sich unbedingt einschränken, dann könnten sie doch erst einmal bei sich selbst anfangen. Mit anderen Worten, das, was die ultrareichen Klima-Hysteriker auf ihren superteuren Konferenzen von anderen verlangen, tun sie selbst jedoch ganz und gar nicht. Es wirkt deshalb vielmehr so, als ob es genau dieselben sind, die an den immer extremeren Belastungen für die Allgemeinheit wegen Klima immer noch reicher werden – die ihren Reichtum und ihre Macht einsetzen, um Werbung für das Produkt „Klima-Angst“ zu machen. An welche sie aber, ganz offensichtlich, selbst überhaupt nicht glauben.

Immer noch die Besten

https://www.golem.de/news/atomkraft-erfolgreicher-sicherheitstest-am-ersten-kugelhaufenreaktor-2407-187417.html

In China ist die Sicherheit des ersten kommerziellen Kugelhaufenreaktors getestet worden. Dazu wurde der Strom abgeschaltet und die Kontrolle über den Reaktorkern den passiven Systemen überlassen … Shidaowan ist ein Hochtemperaturreaktor mit Kugelhaufen oder kurz Kugelhaufenreaktor (High Temperature Reactor – Pebble-Bed Module, kurz: HTR-PM). Der Brennstoff Uran befindet sich dabei in etwa 6 Zentimeter großen Kugeln, die mit Siliziumkarbid beschichtet sind. Als Moderator dient Graphit, als Kühlmittel Helium.

Das Konzept wurde in Deutschland entwickelt, aber hierzulande war es chancenlos. Atomkraft nein danke, ruinöse Strompreise ja bitte. Immerhin, als abschreckendes Beispiel, wie ideologische Verbohrtheit eine Industrienation in kürzester Zeit in den Absturz treibt, ist Deutschland immer noch führend.

Von Ideologie wird man nicht satt

https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_21_04_2024_fahrverbote_und_gesetze_die_niemand_einhalten_kann

Die vorherige Bundesregierung hat ein Gesetz beschlossen (nicht das einzige), das niemand einhalten kann. Die dort festgeschriebenen CO2-„Sektorgrenzen“ für den Verkehrsbereich wären nur zu schaffen, wenn man den Bundesbürgern das Autofahren am Wochenende verbieten würde. Deshalb soll nur das Land insgesamt die CO2-Grenze einhalten, was es schaffen kann, weil die Industrie gerade ausgeknipst wird. Bildlich gesprochen: Wir dürfen Autofahren, weil BASF die Produktion nach China verlagert. Wenn dann alle weg sind, haben wir kein Geld mehr, um Auto zu fahren, und die Sache erledigt sich von selbst.

Man kann darüber streiten, wer schlimmer ist: Leute, die Deutschland vorsätzlich in den Abgrund stoßen, oder diejenigen, die es denkfaul mit sich machen lassen.

Politik gegen die Menschen

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/klimagesundheit-oder-warum-es-leichter-ist-arm-zu-werden-als-reich/

Sie zerstören die Gegenwart wie Kinder Sandburgen, ohne den Wert der Zerstörung zu bemessen oder auch nur im Entferntesten daran zu denken, was sie an seine Stelle setzen. Sie sind fern jeder Denkweise, dass nicht Armut erklärt werden muss, sondern Wohlstand. Völlig fremd ist ihnen der Gedanke, dass Wohlstand nicht selbstverständlich ist, sondern die Armut der Normalzustand der Menschheit darstellt. Der US-Psychologe und Bestsellerautor Steven Pinker erklärt, dass Armut der Grundzustand der Welt ist. Armut muss nicht erklärt werden – sie ist der Normalzustand.

Zu viele Menschen heutzutage haben Armut nie erlebt. Und unglücklicherweise sind das genau diejenigen, die in Positionen von Macht und Einfluss gelangen. Denn wer arm geboren ist, bleibt es im Allgemeinen auch* und hat deshalb zu viel mit dem eigenen Überleben und dem seiner Lieben zu tun, als sich stundenlang den Hintern in irgendwelchen Schwafelrunden plattzusitzen. So entstand eine Kaste von wohlstandsverwahrlosten Idealisten, deren an sich gutmeinende Ziele für die Interessen derer missbraucht werden, denen nur an grenzenloser Diktatur und Kontrolle gelegen ist.

*Das war im letzten Jahrhundert, in der Zeit ca. 1950 – 1990, in Deutschland noch anders, aber mit den aberwitzigen Steuern und Abgaben ist es mittlerweile äußerst schwer geworden, Vermögen aufzubauen, wenn man mit Nichts anfängt