Jetzt im WordPress-Plugin-Verzeichnis: der Cephei llms.txt Generator

Android-Concierge am Eingang einer Website reicht kleinen KI-Robotern einen übersichtlichen Wegweiser, der sie zu den Inhalten führt.
Der Cephei llms.txt Generator: Wegweiser für KI-Systeme. KI-generiert (GPT Image 2.5).

Der Cephei llms.txt Generator ist ab sofort im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis verfügbar. Sie finden ihn auch in Ihrer WordPress-Anwendung unter „Plugins > Hinzufügen“ mit dem Suchstring „Cephei llms.txt“ und können ihn dann direkt in Ihrer Anwendung einrichten. Das Plugin erstellt aus den tatsächlich öffentlichen Inhalten Ihrer Website eine llms.txt, die KI-Systemen als Wegweiser dient. Dazu durchsucht ein kostenloser Dienst auf Cephei-eigener Infrastruktur in Deutschland Ihre Seiten, schreibt eine Zusammen­fassung samt Linkbeschreibungen und prüft, ob jeder Link wirklich existiert. Ein API-Schlüssel, ein Konto oder ein Abo ist nicht nötig. Veröffentlicht wird erst, wenn Sie den Text unter „Einstellungen > llms.txt Generator“ geprüft, bei Bedarf angepasst und auf „Veröffentlichen“ geklickt haben. Danach ist er unter /llms.txt erreichbar. Wichtig ist uns noch diese Einordnung: llms.txt ist ein junger Standard. Ob und wie KI-Systeme ihn nutzen, kann man zwar nicht garantieren, aber unsere Erfahrungen damit sind sehr gut. Eine llms.txt führt tatsächlich zu weit besseren Beschreibungen in der Trefferliste von Suchmaschinen.

WordPress-Plugin für unseren llms.txt-Generator

Ein weiß-blauer Roboter mit leuchtenden Augen steckt ein großes leuchtendes Puzzleteil in ein schwebendes blaues WordPress-Logo, umgeben von kleinen Lichtfunken und Zahnrad-Symbolen.
Roboter verbindet Puzzleteil mit WordPress-Logo. KI-generiert (GPT Image 2.5).

In unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen unseren kostenfreien llms.txt-Generator vorgestellt. Und jetzt gibt es dazu auch ein WordPress-Plugin für Sie! Der große Vorteil des Plugins ist die leichtere Nutzung und Aktivierung der von unserem Generator erzeugten llms.txt für WordPress-Installationen. Es ist geplant, das Plugin in der nächsten Zeit auch im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis zu veröffentlichen, damit man es auch direkt aus WordPress heraus installieren kann. Für den Moment wird das Plugin aber nur für unsere Leser zum Download aus dem Blog heraus angeboten. Die Installation ist sehr einfach, nachfolgend eine kurze Anleitung dafür.

Laden Sie zunächst das Plugin aus unserem Blog. Sie erhalten es unter diesem Link
https://cephei.blog/wp-content/uploads/2026/09/cephei-llms-txt-generator.zip
Speichern Sie die Datei in einem beliebigen Verzeichnis auf Ihrer Festplatte.

Gehen Sie im nächsten Schritt in WordPress auf „Plugins“ links in der Menüleiste, und in diesem Menü klicken Sie auf „Plugin hinzufügen“. In der sich daraufhin öffnenden Seite gehen Sie oben auf den Button „Plugin hochladen“ (rechts neben dem Seitentitel „Plugins hinzufügen“). Sobald Sie diesen Button angeklickt haben, sehen Sie den Button „Datei auswählen“. Klicken Sie auf diesen Button, es öffnet sich ein Dateimanager. Wählen Sie in diesem Dateimanager die ZIP-Datei aus, die Sie im ersten Schritt gespeichert haben und bestätigen Sie Ihre Auswahl.

Danach wird der Button „Jetzt installieren“ rechts neben dem Button für die Auswahl aktiv (war zuvor ausgegraut). Klicken Sie auf „Jetzt installieren“ und bestätigen Sie nach dem erfolgreichen Upload, dass Sie das Plugin aktivieren möchten.

Gehen Sie anschließend auf die Einstellungen des llms.txt Generator-Plugins. Sie finden diese Einstellungen auf der Plugins-Seite unter dem Eintrag für das Cephei llms.txt Generator-Plugin, oder im Menü links unter „Einstellungen“, „llms.txt Generator“. Alles Weitere ist dort beschrieben.

Noch ein Hinweis: Nachdem Sie eine llms.txt veröffentlicht haben, lassen Sie das Plugin bitte aktiviert. Falls Sie das Plugin deaktivieren, bleibt die llms.txt zwar erhalten, wird aber nicht mehr ausgeliefert. Wenn Sie das Plugin auch löschen, wird die llms.txt entfernt.

Viel Erfolg! Falls Sie noch Fragen haben, schreiben Sie bitte einen Kommentar unter diesen Beitrag oder kontaktieren Sie uns per Mail.

 

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Märchenbuch-Illustration eines Hirtenjungen, der panisch Alarm schlägt, während Dorfbewohner sich abwenden und im Hintergrund unbemerkt ein schmiedeeiserner Zaun mit Vorhängeschloss um einen leuchtenden Techno-Garten mit Roboter-Schafen wächst.
Der Junge, der Wolf schrie, im Garten Eden der Open-Source. KI-generiert (GPT Image 2.5).

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, ein Typ namens Jacob Coxon, ein absoluter Nobody in den sozialen Medien mit zunächst drei Followern oder so, macht seinen Ausstieg bei OpenAI bekannt, weil diese Technologie uns alle töten werde. Zack bumm, 120 Millionen Views, Interviews bei CBS und CNN und groß aufgemachte Berichterstattung in allen großen Zeitungen, AP News, TIME, Wallstreet Journal, Euronews, SRF, und vielen mehr. „Sie spielen mit unserem Leben, ich kann das nicht verantworten!“, sagt er, und präsentiert sich als Insider und erfahrener KI-Ingenieur, der seinem Gewissen folgt. Doch je mehr man diese Sache recherchiert, desto seltsamer wird sie.

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Stiller Kostentreiber

Ein Ritter in prunkvoller goldener Rüstung liegt besiegt am Boden, während ein zweiter Ritter in schlichter Stahlrüstung tapfer weiterkämpft, im Hintergrund ein bedrohlicher Drache mit ausgebreiteten Schwingen vor stürmischem Abendhimmel.
Zwei Ritter im Kampf gegen einen Drachen. KI-generiert (GPT Image 2).

Alle starren auf Modell-Benchmarks und Tokenpreise. GPT, Claude, Gemini, Kimi, Qwen, GLM, Minimax – welches Modell bietet das beste Preis-Leistungsverhältnis? Doch eine neue Studie zeigt: Die eigentliche Kostenschraube sitzt woanders. Wer dasselbe Modell in einem anderen Harness laufen lässt, zahlt bis zu neunmal mehr – bei identischer Leistung. Ein Blick auf Zahlen, die das Silicon Valley gerade nervös machen.

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Zuckerberg, Nadella und der Kampf um die offene KI-Zukunft

Zwei massive Industrieroboter ziehen rauchende Kraftwerke hinter sich her, während ein chaotischer Schwarm kleiner Androiden und Roboter an ihnen vorbeizieht und sich einem golden leuchtenden Zukunftstor nähert – Symbolbild für zentralisierte KI-Giganten versus die schnell aufholende Open-Source-Bewegung.
Zwei Riesenroboter schleppen Kraftwerke, während ein Schwarm kleiner Roboter davonzieht. KI-generiert (GPT Image 2).

Es gehört zu den Ironien dieses KI-Sommers, dass ausgerechnet die beiden Männer, die man in Sachen Marktmacht am wenigsten verdächtigen würde, sich gerade zu den lautesten Fürsprechern offener KI-Modelle aufschwingen. Mark Zuckerberg, dessen Konzern seit zwei Jahrzehnten für so ziemlich jedes erdenkliche Monopolproblem im Netz steht, schreibt im Wall Street Journal ein Manifest gegen die Zentralisierung von Macht. Und Satya Nadella, CEO des Unternehmens, das einst „Embrace, Extend, Extinguish“ zur Konzernstrategie erhob, lässt Microsoft eine ganze Koalition anführen, die „Open Weights“ explizit zur Frage amerikanischer KI-Führerschaft erklärt.

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Jensen Huangs kalte Rechnung

Fantasy-Illustration: Ein monströses Wesen frisst sich durch einen Berg aus Server-Hardware, während Geier darüber kreisen und ein weißer Ritter mit der Aufschrift 'Open Source' auf der Rüstung mit einer Armee kleiner Krieger zum Kampf ansetzt.

Die US-Regierung wird immer lauter: Open-Source-KI müsse reguliert – sprich verboten – werden, um, so meine Interpretation, der heimischen KI-Industrie ein Monopol zuzuschanzen. Ausgerechnet das hat nun einen etwas überraschenden Open-Source-Befürworter auf den Plan gerufen: Jensen Huang, Gründer & CEO von Nvidia. In einem Manifest beschwört er am 24. Juli 2026 den seiner Ansicht nach großen und unverzichtbaren Nutzen von Open Source für KI, und zieht Parallelen zur großen Open-Source-Debatte seit den 1980ern (die mit dem Siegeszug von Linux längst entschieden ist). Huangs öffentliche und entschiedene Positionierung in Sachen Open-Source-KI kommt dennoch unerwartet, wenn man bedenkt, wer derzeit seine primären Käufer sind – vorwiegend Closed-Source-Konzerne aus USA, für die der rasante Aufstieg freier Modelle eine reale und sehr gefährliche Bedrohung ist. Nach China darf Nvidia nicht verkaufen, und das selbststrangulierte Europa hat gar nicht die Kapazität für den benötigten elektrischen Strom. Kann es sein, dass Huang etwas sieht, das der US-amerikanischen Regierung entgeht?

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Lesen Sie dies nicht beim Kaffeetrinken

Roboterhund im Cyberpunk-Look stiehlt heimlich leuchtende Computerchips, während ein Vibe-Coder entspannt mit Laptop und Kaffee im Sessel sitzt. KI-generiert (GPT Image 2).

Es gibt Skandale, bei denen man kurz die Augenbraue hebt – und es gibt Skandale, bei denen einem der Kaffee im Hals stecken bleibt. Der aktuelle Fall rund um Grok Build, xAIs Kommandozeilen-Tool für agentisches Coding, gehört eindeutig in die zweite Kategorie. Die Sicherheitsforscher bei Cereblab haben sich die Mühe gemacht, den Netzwerkverkehr von Grok Build im Detail zu analysieren – mit einem simplen, sehr unschuldigen Test: Die CLI wurde angewiesen, ausschließlich mit „OK“ zu antworten, außerdem wurde es ihr explizit verboten, irgendwelche Dateien zu öffnen. Tja, und das Ergebnis dieses Tests hat das Zeug, das Vertrauen in sämtliche Coding Tools von LLM-Herstellern nachhaltig und komplett zu zerstören.

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CKA – Cephei Knowledge Assistant

Illustration im antiken Griechenland: Ein Philosoph sitzt grübelnd über komplizierten Texten in einer Marmor-Studierstube, während ein freundlicher Roboter-Götterbote Hermes mit geflügelten Sandalen und Heroldsstab durch die Säulen herbeifliegt.

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Unten links finden Sie ab sofort einen Assistenten für unser Blog. Sie können ihn befragen, welche Beiträge es zu einem Thema gibt, Sie können Artikel aus dem Blog mit ihm diskutieren, und Sie können sich bei ihm auch zu allen sonstigen Themen betreffend Cephei erkundigen.

Der Assistent läuft auf unserer eigenen Hardware mit einem Open-Source-KI-Modell, das für unser Unternehmen und unser Blog mit spezialisiertem Kontext erweitert wurde. Ihre Prompts werden nicht gespeichert, nicht weitergegeben und nicht für Training verwendet. Der Zugriff auf unseren KI-Server ist intern streng reglementiert und nur autorisiertem Personal vorbehalten. Und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen auf diesem Server wird von einer deutschen Rechtsanwaltskanzlei überwacht.

Möchten Sie auch einen solchen Assistenten für Ihr Blog oder Ihre Unternehmenswebsite? Sprechen Sie uns gerne an! Das Beta-Programm ist offen.

Übrigens, wie wichtig es ist, sich Unabhängigkeit in Sachen KI zu erobern, können Sie an den immer härter werdenden Restriktionen ersehen. Nachdem die USA mit Exportkontrollen für deren KI (von Anthropic und OpenAI) vorgeprescht waren, zieht nun auch China nach und will seine KI reglementieren und für den eigenen Markt beschränken.

Europa wird von all dem der Hauptleidtragende sein, weil es technologisch in Sachen KI bereits weit abgehängt ist und der Rückstand in Hardware und Daten kaum noch aufzuholen ist. Da man aber in naher Zukunft in vielen Bereichen ohne KI nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird, ist es unserer Ansicht nach dringend geboten, jetzt zu handeln und sich lokale Alternativen aufzubauen – solange das noch geht, und wer weiß, wie lange noch.

Kollege Roboter

Elegantes Paar wird von einem humanoiden Serviceroboter auf einer Café-Terrasse bedient, im Hintergrund ein bettelnder Junge und eine Flaschensammlerin auf der Straße

Der Davos Tech Summit 2026 stand unter dem Motto „Touching Intelligence“ — und meinte das wörtlich. Statt nur über KI zu reden, verwandelte sich die Stadt vier Tage lang in eine „Robot City“ mit über 55 Systemen zwischen Humanoiden, Vierbeinern und autonomen Fahrzeugen. Der chinesische Hersteller Pudu Robotics hat dabei etwas gemacht, das interessanter ist als jede Keynote: Er hat vier seiner Serviceroboter einfach in den echten Alltag gestellt. Ein CC1 Pro putzte den Boden im SPAR-Supermarkt, FlashBot Max und BellaBot Pro kümmerten sich im Hilton um Zimmerservice und Gästebetreuung, ein MT1 Max wischte den Bahnhofsvorplatz. Kein Demo-Bühnenbild, sondern Schichtbetrieb. Das Spannende daran ist aber nicht die Hardware.

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Grok hat ein Problem, SpaceX hat die Lösung einfach gekauft

Elon Musks Raketenkonzern kauft Cursor für 60 Milliarden Dollar – und viele fragen sich: warum? Wer die Antwort versteht, begreift auch, warum Grok trotz sehr guter Qualität bisher kaum eine Rolle spielt. Und warum sich das jetzt sehr schnell ändern kann. Es gibt dabei aber noch eine zweite Antwort – und die ist deutlich ungemütlicher für Musks Wettbewerber.

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Claudes versteckter Kostentreiber

Es ist immer wieder überraschend, gleichartige Aufgaben kosten bei Anthropic das Drei- oder Vierfache als bei OpenAI, obwohl doch beide als SOTA-Anbieter Premium-Preise für die Input- und Output-Token in ähnlicher Region verlangen. Ich hab mir schon oft den Kopf darüber zerbrochen. Sogar Betrug habe ich schon vermutet, aber wenn man die Anzahl der verrechneten Tokens ansieht, wie man sie in den Rückgabe-Daten auswerten kann, dann scheint das schon seine Richtigkeit zu haben. Aber jetzt meine ich, einen wesentlichen Teil der Erklärung gefunden zu haben.

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Fabelhaftes Desaster

Letzten Dienstag kam Fable 5 von Anthropic heraus. Laut Anthropic ein für den allgemeinen Zugriff adaptiertes Mythos, das man sicher gestaltet habe.  Mythos, Sie erinnern sich, ist das Modell, das angeblich so gefährlich sei, dass man es nur einem streng selektierten Nutzerkreis geben könne. Das „Vergnügen“ (dazu gleich mehr) währte jedoch nur bis Freitag, als Anthropic von der US-Regierung die Exportkontroll-Auflage erhielt, Fable 5 nur US-Bürgern zugänglich zu machen. Anthropic wiederum nahm daraufhin Fable 5 völlig und für alle aus dem Zugriff, weil man sich nicht in der Lage sah, die Nationalität der Nutzer zu bestimmen. US-Regierung und Anthropic versuchen nun, dem jeweils anderen den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben, und die Gerüchteküche läuft heiß. Hat die Entwicklung von KI nun einen kritischen Punkt erreicht, ist es inzwischen tatsächlich zu gefährlich, diese Modelle in den breiten Zugriff zu geben? Oder ist das Teil eines viel größeren Trends, nämlich dem, dass die Allgemeinheit von der technologischen Entwicklung abgekoppelt werden soll?

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Der beste Freund der Agenten

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Er ist unglaublich schnell, schläft nie, erledigt Aufgaben, die früher Stunden gedauert haben, in Minuten – und er hat uneingeschränkten Zugriff auf jeden Ordner, jede Datei und jeden laufenden Prozess auf Ihrem Rechner. Klingt praktisch? Ist es auch. Bis er einen Fehler macht. Genau das ist die Situation bei den neuen allgemeinen KI-Agenten. Und die Frage, wie man sie sicher ausprobiert, ohne sein Arbeitsgerät aufs Spiel zu setzen, hat eine elegante Antwort – eine, die älter ist als der KI-Hype und trotzdem perfekt passt.

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Ollama springt ins kalte Wasser

Im letzten Artikel habe ich (auch) darüber geschrieben, dass Ollama plant, die Kompatibilität zu llama.cpp zu verbessern. Das ist jetzt passiert — und wie. Mit v0.30 (aktuell schon bei v0.30.6) hat Ollama die Architektur grundlegend umgebaut: Statt auf GGML aufzusetzen, wird llama.cpp jetzt direkt unterstützt, GGUF-Kompatibilität inklusive. Für Apple Silicon gibt’s außerdem MLX-Beschleunigung, für NVIDIA-Hardware spürbar mehr Performance. Wer die Änderungen im Detail nachlesen will: Die Release Notes auf GitHub sind überschaubar, aber klar. Nun, das alleine wäre schon eine Meldung wert. Aber was mich wirklich umgehauen hat, kam beim Testen.

Man erhält die Liste der verfügbaren Modelle auf Huggingface mit dem Link https://huggingface.co/models?pipeline_tag=text-generation&library=gguf&sort=trending, das sind über 31K Treffer. Und wie führt man ein Modell aus?
ollama run hf.co/{family}/{model}, zum Beispiel
ollama run hf.co/Qwen/Qwen2.5-3B-Instruct-GGUF. Einfacher geht es nicht. hf.co ist ein Hub, der hier beschrieben ist.

Nach dem initialen run (oder pull) liegt das Modell lokal auf der eigenen Platte und wird künftig direkt von dort geladen. Und Datenschutz und Privatsphäre sind automatisch dabei.

Wer Modelle parametrisieren möchte, kann sie auch per Modelfile importieren. Das hat Ollama hier erklärt. Aber wer das Modell direkt von Huggingface so nutzen will, wie es dort gespeichert ist, kann sich diesen deutlich aufwändigeren Weg sparen.

Auf Ollama zu warten, hat sich also sehr gelohnt. Das neue Interface ist meiner Meinung der direkteste und leichteste Weg, auf die Huggingface-Bibliothek zuzugreifen. Und die bewährte Ollama-Qualität mit Multitasking und ausgefuchster Speicherverwaltung gibt es natürlich dazu. Bravo, Ollama! Bravissimo!

llama.cpp bekommt ein Zuhause

Georgi Gerganov hat still und leise eine Website lanciert: llama.app. Das klingt unspektakulär, ist aber ein bemerkenswertes Signal – denn Gerganov ist der Mann, ohne den lokale KI so, wie wir sie heute kennen, schlicht nicht existieren würde. „Our goal is to make local AI accessible to everyone“, schreibt Gerganov auf seinem X-Account und reißt, wie er es verspricht, mit seiner neuen Website alle Eintrittsbarrieren nieder. Es gibt ja einige Akteure, die freie und lokale KI möglich machen, zum Beispiel Ollama. Aber oft ist es so, dass man hinter deren „Walled Garden“ eingesperrt ist, und so ist es auch bei Ollama. Braucht man es nun nicht mehr?

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