https://shumer.dev/something-big-is-happening
Matt Shumer: Ich habe sechs Jahre damit verbracht, ein KI-Startup aufzubauen und in diesen Bereich zu investieren. Ich lebe in dieser Welt. Und ich schreibe dies für die Menschen in meinem Leben, die das nicht tun … meine Familie, meine Freunde, die Menschen, die mir am Herzen liegen und die mich immer wieder fragen: „Was hat es eigentlich mit KI auf sich?“ Und die eine Antwort bekommen, die dem, was tatsächlich passiert, nicht gerecht wird. Ich gebe ihnen immer die höfliche Version. Die Cocktailparty-Version. Denn die ehrliche Version klingt, als hätte ich den Verstand verloren. Und eine Zeit lang habe ich mir gesagt, dass das ein guter Grund sei, das, was wirklich passiert, für mich zu behalten. Aber die Kluft zwischen dem, was ich gesagt habe, und dem, was tatsächlich passiert, ist viel zu groß geworden. Die Menschen, die mir am Herzen liegen, verdienen es, zu erfahren, was auf sie zukommt, auch wenn es verrückt klingt.
Matt Shumer, seit sechs Jahren in der KI-Branche tätig, beschreibt eine persönliche Erkenntnis: Er ist für die technische Arbeit seiner eigenen Firma nicht mehr nötig. Seit dem 5. Februar 2026 – dem Release-Tag von GPT-5.3 Codex (OpenAI) und Opus 4.6 (Anthropic) – beschreibt er das Erlebnis so: Er sagt der KI in einfachen Worten, was er will, geht vier Stunden weg, und kommt zurück zu fertigem, besserem Ergebnis als er selbst es geschafft hätte.
Seine zentralen Beobachtungen: KI baut sich jetzt selbst. GPT-5.3 Codex half eigenhändig bei der eigenen Entwicklung – Debugging, Deployment, Evaluierung. Anthropic-Chef Dario Amodei sagt, KI schreibe inzwischen „viel des Codes“ bei seiner Firma.
Exponential, nicht linear: Organisationen wie METR messen, dass KI heute Aufgaben schafft, die Menschen ~5 Stunden kosten – vor einem Jahr waren es 10 Minuten. Verdopplung alle 4-7 Monate.
Es betrifft alle: Nicht nur Coding. Recht, Finanzen, Medizin, Beratung, Content. Amodei prognostiziert: 50% der Einsteiger-White-Collar-Jobs in 1–5 Jahren verschwinden.
Urteilsvermögen erreicht: Die neuen Modelle zeigen keine reinen Syntax-Fähigkeiten mehr – sie treffen Entscheidungen, die nach „Geschmack“ und „Urteil“ aussehen.
Shumers dringender Rat: Eine Stunde pro Tag mit den aktuellen Modellen (den bezahlten! die freien sind 6 – 12 Monate zurück) arbeiten – nicht als Suchmaschine, sondern als Arbeitswerkzeug. Wer das nächste halbe Jahr früh startet, hat einen Vorsprung, der bald nicht mehr einholbar ist.
Der volle Artikel (auf Englisch) ist lesenswert für alle, die die Geschwindigkeit dieser Entwicklung einschätzen wollen. Für eine deutsche Version verwenden Sie Google Translate https://shumer-dev.translate.goog/something-big-is-happening?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

